Allgemeine Geschäftsbedingungen
der byting GmbH, Guglgasse 8/4/64, 1110 Wien
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen der byting GmbH (im Folgenden „Auftragnehmer") und ihren Kunden (im Folgenden „Auftraggeber") über die Erbringung von IT-Dienstleistungen geschlossen werden, sofern nicht ausdrücklich Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags sind die im jeweiligen Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung beschriebenen Leistungen, insbesondere: Beratung, Konzeption, Entwicklung und Betrieb von Webseiten; Bereitstellung von Hosting- und Domain-Diensten; Beratung und Umsetzung im Bereich KI und Automatisierung; Vermittlung und Betreuung von Telekommunikationsleistungen; sonstige IT-Beratungs- und Umsetzungsleistungen.
3. Leistungserbringung
Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen mit der fachlich gebotenen Sorgfalt. Termine und Zeitrahmen gelten als Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Erfüllung qualifizierter Subunternehmer zu bedienen.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Materialien rechtzeitig zur Verfügung. Verzögert sich die Mitwirkung, verlängern sich vereinbarte Leistungszeiten entsprechend. Mehraufwand durch unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung kann gesondert in Rechnung gestellt werden.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der schriftlichen Auftragsbestätigung. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie eine angemessene Mahnpauschale verrechnet.
6. Lieferzeiten und Verzug
Vereinbarte Liefer- oder Fertigstellungstermine sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt wurden. Bei Lieferverzug, der vom Auftragnehmer zu vertreten ist, kann der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurücktreten.
7. Nutzungsrechte und Urheberrecht
Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht an den im Rahmen des Auftrags erstellten Werken (Texte, Grafiken, Code) für den vertraglich vorgesehenen Zweck. Eigene Software-Werkzeuge, Module und Bibliotheken des Auftragnehmers bleiben Eigentum des Auftragnehmers.
8. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet die vertragsgemäße Erbringung der Leistungen. Mängel sind nach Feststellung unverzüglich schriftlich zu melden. Der Auftragnehmer wird gemeldete Mängel innerhalb angemessener Frist beheben. Ansprüche aus Gewährleistung verjähren nach den gesetzlichen Bestimmungen.
9. Haftung und Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
10. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Informationen vertraulich zu behandeln. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der separat ausgewiesenen Datenschutzerklärung.
11. Vertragsdauer und Kündigung
Verträge über laufende Leistungen (z.B. Hosting, Wartung) werden, sofern nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Vertragsparteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Kalenderquartals gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
12. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts. Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist das sachlich zuständige Gericht in Wien.
13. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung möglichst nahekommt. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
Stand: 08.06.2026